Segment eines Ödlands

Noch brennt die künstliche Sonne dem Abend entgegen
stehe am Glas – der Wüstensand staubt mir im Auge
da lässt sich die Träne nur zaghaft hautlängs bewegen
das Herz schlägt laut in der Brust, doch ich bin die Taube.

Der körnige Grund rinnt mir durch die steinernen Hände
und schmiegt sich doch sanft an die Schatten der Nacht
hochhölzern die Welt und stumpf ragt im Wüstengelände
die stille durchwachsene Staublichterpracht.

Im Schlaf aufgebettet – vergraben hat dich der Sand –
suche ich dein Leben und fresse die Hoffnung vom Blatt
so liegst du fernab von jeglicher Realität, kein Verstand
macht mich allein von Liebe und Sorge so ruhelos satt.

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