Ratis bona

Heut nimmt mich meine Stadt an die Hand
wir gehen spazieren, die Gassen sind lang,
im Asphalt der Straßen sammelt der Sand
Geschichten aus einem Abendgesang.

Transparent schwebt schon die Nacht im Rücken,
die letzten Töne der Straße klingen aus
verbundene Herzen durch steinerne Brücken
schlagen der Einsamkeit Zähne heraus.

Der Nebel löscht Licht und Lunte leis
Donautau kriecht kalt in die Wände
ein kleiner Lichtstrahl verschwindet weiß
die Stadt faltet schützend ihre Hände.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.